DVD brennen mit OpenVMS

In der Zwischenzeit sind wir alle so verwöhnt von unseren Windows-PCs, wo wir mit <Rechts-Klick>-Brennen oder Drag und Drop ein Image auf einen Datenträger brennen, dass wir gar nicht mehr auf die Idee kommen, dass das alles natürlich auch ohne GUI gehen muss.

Im OpenVMS kann man ein vorhandenes Image wie folgt auf einen Datenträger transferieren:

Das Image muss mit dem LD-Driver als Device geladen werden.

Als Beispiel verwenden wir hier das Image von VSI OpenVMS 8.4-2L1:

$ @SYS$STARTUP:LD$STARTUP.COM
$ LD CONNECT I64V0842OE.IMG
$! LD gibt nuns dann den neuen Devicenamen,
$! z.B. LDA9:

$ MOUNT /NOASSIST /OVER=ID LDA9:

Das ISO Device mit einem Copy auf das DVD Device kopieren

$ COPY/RECORDABLE/FORMAT/LOG LDA9: $21$DNA0:
$ DISMOUNT LDA9:
$ LD DISCONNECT LDA9

Und schon ist das Image auf dem Datenträger.

Windows Filetransfer zu OpenVMS

Die meisten von uns haben einen Windows Desktop vor sich auf dem Schreibtisch, von dem aus sie mit ihren Serversystemen arbeiten. Dazu gehört im Normalfall auch ein Windows-basierter Filetransfer Client.

Zu den verschiedenen UNIX-artigen Servern ist das nicht weiter ein Problem, alle Clients kommen mit dem Filesystem ganz gut klar. Was aber tun mit OpenVMS?

  • Laufwerksbezeichnungen kennen wir ja schon von Windows, aber warum müssen die Devices so lange Namen haben?
  • Eckige Klammern und Punkte für die Verzeichnisstruktur? - Das geht ja gar nicht.

Es geht ja doch:

FileZilla - das Werkzeug Ihrer Wahl

Read more: Windows Filetransfer zu OpenVMSDer FileZilla Filetransfer Client bringt eine komfortable Unterstützung des VMS-Filesysteme mit, die Filesysteme werden übersichtlich dargestellt. Es muss nicht immer WinSCP sein.

Non-Commercial Licenses for OpenVMS

Eine kurze Zusammenfassung, wie man zu Lizenzen für OpenVMS kommt:

  • VSI - OpenVMS - Commercial Licenses
  • HPE - OpenVMS - Commercial Licenses
  • "Hobbyist" Lizenzen für OpenVMS können unter folgender Website bestellt werden:
    http://plato.ccsscorp.com/hobbyist_registration.php
  • Für sogenannte "EDU" Lizenzen gibt es bei HPE eigentlich noch folgende Seite:
    http://h41379.www4.hpe.com/openvmsedu/licrequest.html
    Diese führt nach dem Akzeptieren der Lizenzbedingungen allerdings auf eine allgemeine OpenVMS Landing-Page, hier hat HPE die Zielseite für die Lizenzregistrierung nicht mehr online.

Stand - 14.2.2017

Storage Migration zu 3PAR

HP bietet unter folgendem Link einen 3PAR Implementation Guide an:

Dieses Dokument enthält aber keinerlei Anleitungen bzw. Hinweise zu Storage-Migrationen.

Was also tun?

OpenVMS Volume Shadowing

Installationen mit OpenVMS Volume Shadowing haben es naturgemäß einfach. Ohne Downtime können die neuen Volumes des 3PAR Storage Systems im OpenVMS in die Shadow-Sets integriert werden. Danach werden die Disken des alten Storage Systems entfernt, und die Sache ist erledigt. Ein paar kleine Nacharbeiten (z.B. Boot Devices ändern) runden die Tätigkeit ab.

Die Alternative?

Ohne Volume-Shadowing wird einem der steinige Weg der "händischen" Migration nicht erspart bleiben:

  • Neue Disken einbinden
  • Backup und Restore
  • Device Namen in allen Scripts überprüfen
  • Hoffentlich verwenden Sie in Ihren Applikationen überall Logical Names!