Akute Gefahr für Überwachungs-Software Nagios XI

4.7.2018 - Ein MetaSploit-Modul nutzt mehrere Schwachstellen in Nagios XI so geschickt aus, dass ein Angreifer den Monitoring-Server übernehmen kann.

Bereits im April veröffentlichten Sicherheitsforscher eine Serie von Sicherheitslücken der Monitoring-Software. Durch deren geschickte Kombination kann ein Angreifer Root-Rechte auf dem Nagios-Server erlangen.

Betroffen sind laut Hersteller die Versionen Nagios XI 5.2.x bis 5.4.x; er empfiehlt ein Upgrade auf mindestens Version 5.4.13, in der die Fehler behoben sind. Die öffentlich verfügbaren Exploits nutzen folgende Fehler aus:

  • CVE-2018-8734 - SQL Injection
  • CVE-2018-8733 - Authentication Bypass
  • CVE-2018-8735 - Command Injection
  • CVE-2018-8736 - Privilege Escalation

Weiterführende Informationen finden Sie u.a. bei heise.de

Spectre V1: Nur Firefox behebt Spectre Lücken ausreichend

2.7.2018 - Beim Patchen der Spectre V1 Lücken, verhindern Chrome, Edge und Safari den Angriff nicht vollständig. Lediglich Firefox ist im Moment sicher.

Wer im Moment sicher surfen möchte, sollte sich eines Firefox Browsers bedienen. Weitere Informationen bei Heise.

Brexit: EU-Kommission droht mit Kündigung von über 300.000 britischen .eu-Domains

30. März 2018 - Mit dem Ausscheiden aus der EU können Organisationen und Bürger aus Großbritannien keine Webadressen unter der Top Level Domain .eu mehr registrieren, hat die EU-Kommission verdeutlicht. Bestehende Einträge dürften sogar widerrufen werden.

Im Poker um einen Vertrag über einen "geordneten Rückzug" Großbritanniens aus der EU hat die EU-Kommission im Internetbereich drastische Maßnahmen angekündigt. In einer am Mittwoch unvermittelt veröffentlichten Mitteilung stellt die Generaldirektion für Kommunikationsnetze, Inhalte und Technologien zunächst klar, dass mit dem Tag des Ausscheidens britische Firmen, Organisationen oder Bürger "nicht länger berechtigt sein werden, Domainnamen mit der Endung .eu zu registrieren". Zudem dürften Registrierungsstellen ab diesem Termin einschlägige Webadressen der Betroffenen nicht mehr verlängern.

Mehr dazu weiss heise.de